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Geschichte des Taurasteinturmes

Das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt ist der Taurasteinturm, der sich inmitten des Wettinhains, einer Park- und Erholungsanlage mit Freilichtbühne, Teichen und einem Abenteuerspielplatz erhebt.

Mit dem hölzernen Vorgänger des Taurasteinturms, der 1889 mit einer Höhe von 32 m als Aussichtsturm errichtet wurde und von welchem man eine herrliche Fernsicht auf das südliche Erzgebirge hatte, begann die Geschichte des Taurasteinturms.
Außerdem wurde neben dem Turm eine Camera obscura aufgestellt. Diese galt als Attraktion, weil sie ein umgekehrtes verzerrungsfreies scharfes Bild lieferte. Sie war der Vorgänger des Fotoapparates.
1901 kaufte der Fabrikant Gustav Winkler den Aussichtsturm und schenkte ihn der Stadt Burgstädt, namentlich dem Wettinhainverein.
Als der baufällige Turm 1912 abgerissen wurde, pilgerten viele Leute noch einmal zum Abschied in den Wettinhain. Im selben Jahr begann dann auch sofort der Bau des Taurasteinturm, welcher mit einer Höhe von 39 m als Wasser- und Aussichtsturm am 1. Oktober als Burgstädter Wahrzeichen eingeweiht wurde. Dieser Turm wurde dann von 1913-1996 von verschiedenen Wasserversorgern als Hochbehälter genutzt und danach aus baulichen und wirtschaftlichen Gründen stillgelegt.
1997 erfolgte die Rückführung des Turmes in das Eigentum der Stadt, 1998 wurde mit den Sanierungsarbeiten begonnen und der Taurasteinturm 1999 schließlich als Aussichtsturm der Öffentlichkeit übergeben.
Während der Sanierungsarbeiten wurden alle 163 Stufen an Burgstädter Bürger und Gewerbetreibende versteigert. Mit dem Erlös konnten der Eingangsbereich neu gestaltet sowie Toiletten und ein Kassenraum eingebaut werden.
Der erste Abschnitt des 2005 begonnenen Projektes „Kunst- und Kulturturm Taurastein“ wurde im Januar 2006 fertig gestellt.
Wiederum gelang es - wie bereits bei der Sanierung des Taurasteinturmes - viele Burgstädter und Gewerbetreibende für eine Spende zu gewinnen. Bisher gingen mehr als 23.000 € auf dem Spendekonto ein.
Die eigens für den Taurasteinturm vom Holzgestalter René Lämmel aus Oberlungwitz gestalteten Kunst- und Ausstattungsgegenstände, sämtlich Unikate, wurden im Rahmen einer feierlichen Sponsorengala ihrer Bestimmung übergeben.
Zeitgleich begann die erste Ausstellung in der im Obergeschoss entstandenen „galerie | im | turm“ mit Holzkunst, Malerei und Grafik von René Lämmel und Frithjof Hermann. Eine Ausstellung, die von den Gegensätzen der Künstler geprägt wurde. Lebensbejahende Farben und dunkle Ernsthaftigkeit - die Besucher erhielten anspruchsvolle Eindrücke.
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© Beate Burgemeister